BallinStadt - Auswanderermuseum Hamburg

BallinStadt - Auswanderermuseum Hamburg

BallinStadt – Auswanderermuseum Hamburg: Eine Einladung zur Reise durch Zeit und Gefühle

Du möchtest wissen, wie Millionen Menschen einst von Hamburg in die große weite Welt aufbrachen? Dann ist das BallinStadt - Auswanderermuseum Hamburg genau der richtige Ort dafür. Es erzählt Geschichten von Auswanderung, Hoffnung, Abschied und Neubeginn — und zwar dort, wo viele Menschen ihre Reise einst begonnen haben.

Die wichtigsten Fakten zur BallinStadt – Auswanderermuseum Hamburg

NameBallinStadt – Auswanderermuseum Hamburg
Eröffnung2007
SchwerpunktAuswanderung über Hamburg
StadtteilVeddel
Eintrittkostenpflichtig
Parkplätzeja
Barrierefreija

Das erwartet dich in der BallinStadt

  • Eine eindrucksvolle Dauerausstellung in drei Häusern — darunter die original nachempfundene Aufnahme- und Abreisestation für Auswanderer.
  • Die Ausstellung „Welt in Bewegung“ mit 14 Themenräumen über Migration — mit vielen persönlichen Biographien und dem Blick auf die Gründe und Folgen von Auswanderung.
  • Historische und aktuelle Migrationsgeschichte — Migration als Phänomen über Jahrhunderte, nicht nur im 19. und 20. Jahrhundert.
  • Ein Familienforschungszentrum, indem du Hinweise auf eigene Vorfahren finden kannst, die einst über Hamburg ausgewandert sind.
  • Gastronomie und Museumsshop, die zu einer kleinen Pause bei Kaffee oder einem Essen einladen.

Epochen und Geschichten: Migration in BallinStadt hautnah erleben

Bekannt geworden ist das Auswanderermuseum BallinStadt vor allem durch seine Dauerausstellung. Das erste Haus trägt den Namen „Hafen der Träume“ und zeigt dir, die Welt vor etwa 120 Jahren. Damals  wurde Hamburg Ausgangspunkt für Auswandernde aus ganz Europa, weswegen es hier um die historische Bedeutung der Auswandererhallen und die Lebensbedingungen der Menschen, die alles hinter sich ließen, geht. 

m zweiten Haus „Welt in Bewegung“ führst du einen eindrücklichen Rundgang durch 14 Themenräume: Du verfolgst die Reise von Menschen über Jahrhunderte, hörst ihre Geschichten und wirst lernen, was Migration auslöste. Dafür stehen eine Menge Dokumente, Fotografien und Erzählungen zur Verfügung, um zu erklären, was Armut, Verfolgung, Hoffnung und auch Abenteuerlust mit Menschen machen können. Diese Themen sind bis heute präsent, weswegen die Ausstellung Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet.

Haus drei bietet den Raum für die wechselnde Sonderausstellungen. Dort befindet sich die Gastronomie “Nach Amerika” und den Museumsshop. Hier kannst du eine kleine Pause einlegen oder dir noch einmal das Gesehene durch den Kopf gehen lassen.

Tipp: Weiterhin findest du hier auch das Familienforschungszentrum, falls du deine eigenen Wurzeln erkunden willst.

Was macht BallinStadt so einzigartig?

  • Die Ausstellung verbindet Fakten, persönliche Schicksale und Emotionen.
  • Der Standort auf der ehemaligen Auswandererinsel — hier standen einst die echten Hallen, in denen Millionen Menschen auf ihre Abreise warteten.
  • Der Part für Familienforschung – ideal für alle, die ihre eigene Familiengeschichte erkunden wollen und mit Migration persönlich verbunden sind.
  • Es gibt auch passende Angebote für Kinder und Jugendliche passende Angebote, um Migration generationenübergreifend erlebbar zu machen.

Geschichten der Auswanderung in der BallinStadt im Video

Wie die BallinStadt entstand – vom Hafen zur Ausstellung

Zwischen 1850 und 1939 passierten über fünf Millionen Menschen Hamburg auf ihrem Weg in die Neue Welt. 1901 ließ Albert Ballin, Direktor der HAPAG-Reederei, die ersten Auswandererhallen auf der Veddel errichten – eine Art Stadt innerhalb der Stadt. Ziel war es, menschenwürdige Unterkünfte zu bauen, die nicht aus improvisierten Schlafsälen am Hafen bestanden, sondern komfortable Unterkünfte mit Schlafräumen, Speisesaal, Sanitäreinrichtungen und Raum für religiöse Gemeinschaften sein sollten. Damit wurde Hamburg zum zentralen „Tor zur Welt“. 

Mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus und dem Umbau des Hamburger Hafens wurden die Hallen nach und nach abgerissen. Erst Anfang des 21. Jahrhunderts entstand die Idee, an diesem historischen Ort eine Erinnerungsstätte zu errichten. 2004 entschied die Stadt Hamburg gemeinsam mit Förderern, auf Initiative der Stiftung Hamburg Maritim, das Erbe dieser schlimmen und zugleich hoffnungsvollen Zeit aufzugreifen, sodass es im Juli 2007 eröffnet werden konnte. 

Eine grundlegende Renovierung und Erweiterung der Ausstellung erfolgte 2016 – seitdem deckt BallinStadt Migration von den Anfängen bis heute ab, über vier große Epochen hinweg.

Weitere wichtige Informationen zur BallinStadt – Auswanderermuseum in Hamburg

Wann hat BallinStadt geöffnet?

Montag geschlossen -

1. März bis 31. Oktober

Dienstag – Sonntag:

10:00 – 18:00 Uhr

1.November bis 28./29. Februar

Dienstag – Sonntag:

10:00 – 16:30 Uhr
24. Dezember
31. Dezember
geschlossen -

Wann hat die Gastronomie „Nach Amerika“ geöffnet?

Montag geschlossen - -

1. März bis 31. Oktober

Dienstag – Sonntag:

11:30 – 18:00 Uhr Warme Küche bis 17:00 Uhr

1.November bis 28./29. Februar

Dienstag – Sonntag:

11:30 – 16:30 Uhr Warme Küche bis 16:00 Uhr
24. Dezember
31. Dezember
geschlossen - -

Was kostet der Eintritt zum Auswanderermuseum BallinStadt?

Erwachsene 13,90 €
Ermäßigt (Schüler, Studierende, Schwerbehinderte) 12,00 €
Kinder (5–13 Jahre) 7,50 €
Familie ab 23,90 €
Gruppen (ab 10 Personen) ab 5,50 € pro Person

Technische Daten zum BallinStadt Auswanderermuseum

  • 2.500 m² Ausstellungsfläche.
  • Ausstellung in drei rekonstruierten Gebäude
  •  

Ausstattung vor Ort

Parkplatz
Toiletten
Barrierefrei
Gastronomie
Für Kinder geeignet

BallinStadt - Auswanderermuseum -  Anschrift: Veddeler Bogen 2, 20539 Hamburg

Routenplaner: So kommst du zur BallinStadt

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln

Vom Hamburger Hauptbahnhof steigst du in die S-Bahnlinien S3 oder S5 ein. Nach etwa 6–7 Minuten steigst du an der Station „Veddel – BallinStadt“ aus. Von dort sind es nur rund 150 Meter bis zum Museum — also nur wenige Minuten zu Fuß.

Weitere interessante Museen

Museum für Hamburgische Geschichte

Rieck Haus

21039 Hamburg

Deutsches Maler- und Lackierer-Museum

21033 Hamburg

denk.mal Hannoverscher Bahnhof

20457 Hamburg
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